Feb 112014
 

Heute war ich auf Einladung von Vera Bergen bei Radio Sunshine in Rotkreuz. Meine Aufgabe: Christian Bisang – und natürlich den Sunshine-HörerInnen – Tipps zu geben, wie man den perfekten Liebesbrief verfasst. Ob und wie mir das gelingt, könnt ihr selber hören: Am Donnerstag, 13.2.2014 zwischen 8.30 und 9 Uhr im Livestreamspäter hoffentlich im Podcast. Ich freue mich schon auf euer Feedback!

Christian Bisang

Christian Bisang, Radio Sunshine

Christian und ich hatten bei der Aufzeichnung des Live-Interviews sehr viel Spass, und weil er sich im Anschluss an das Gespräch einen eigenen Liebesbrief gewünscht hat, habe ich auf dem Heimweg für ihn in die Tasten gegriffen:

Lieber Christian

Unsere Begegnung war nur kurz – und doch: Du hast mich beeindruckt!
Ich mag die Art, wie du offen und direkt auf mich zugegangen bist und mir gleich einen Kaffee angeboten hast: Mit einer guten Tasse Kaffee kann man mich leicht verführen … Noch leichter geht es, wenn jemand, wie du, kluge Fragen stellt – und sich auf ein Gespräch vorbereitet hat.
 

Ist es nicht erstaunlich, wie viele Gemeinsamkeiten wir in den paar Gesprächsminuten herausgefunden haben?
Die Freude am Medium Radio – aber auch eine gesunde Portion Skepsis, ob die Menschlichkeit nicht manchmal leidet, wenn Sensationshascherei und Informationsflut das Geschehen beherrschen. Du stehst dazu, dass es Seiten gibt an deinem Beruf, die nachdenklich stimmen – und bist doch mit Leib und Seele dabei, sobald du das Mikrophon vor dir hast.
 

Weisst du eigentlich, wie charmant es wirkt, wenn du dich nach vorne beugst, über den Tisch, sobald du deine Frage gestellt hast? Als ob du meine Antwort nicht nur auf Band fassen, sondern aufsaugen möchtest. In diesem Moment zähle nur ich, meine Worte, meine Stimme – welcher Frau würde das nicht gefallen? 

Unsere Begegnung war rein beruflich. Aber ich wette, mit deiner Präsenz könntest du durchaus andere Frauen bezirzen, dass sie dir schreiben. Und wenn es die Richtige ist, braucht ihr Liebesbrief nicht perfekt zu sein. Er wird es sein, weil er von ihr kommt – ob mit oder ohne Hilfe geschrieben, wird keine Rolle spielen.  Bis dahin muss dieses Schreiben reichen.

Ein Fast-Liebesbrief von 

Lovey

 

Ach ja: Falls ihr euch das Verfassen eines Liebesbriefes nicht zutraut
Als Texterin unterstütze ich Privatperson beim Schreiben von jeder Art von Briefen, z.B.Bewerbungen, Briefe an Behörden oder Institutionen und eben auch bei Liebesbriefen. Für den Valentinstag ist es allerdings etwas spät, da kann ich höchstens noch Online-Hilfe bieten (mit einem zwinkernden Auge): Hier geht’s zu meinem Artikel über Liebesbrief-Generatoren.

 

 

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Ergonomie am Arbeitsplatz

 Allgemein, Schreib-Lounge  Kommentare deaktiviert für Ergonomie am Arbeitsplatz
Sep 182013
 

Auf den letzten Drücker vor den Ferien ist mein Stehpultaufsatz eingetroffen. Damit kann ich nun zwischen sitzender und stehender Arbeitsweise hin- und her wechseln, was nicht nur meinen Rücken freut, sondern auch meine Knie- und Fussgelenke. Auf Anraten eines Kollegen habe ich nämlich schon seit einiger Zeit das Korrekturlesen an die Küchenbar verlegt, wobei ich barfuss auf der KyBounder-Matte stand. Arbeitshöhe und Stehkomfort waren angenehm, nur das Licht ist in der Küche nicht ideal. Also habe ich mich etwas umgesehen und mich dann bei Beat Wydenkeller von Atlogis beraten lassen.

Mit dem Resultat bin ich sehr zufrieden:
Desk Easy liess sich leicht montieren, ist flexibel aufbaubar und liess sich gut an meine Körpergrösse anpassen. Ich kann mit dem iPad oder dem Laptop arbeiten und perfekt Korrektur lesen , wenn die grosse Pultplatte montiert ist – damit muss ich 48 Stunden warten, damit die Halterung am Schreibtisch auch wirklich klebt.

Fazit:
Eine gute Lösung, die wenig Platz braucht, aber meiner Gesundheit sicher förderlich ist. Und bei Fragen zur Büroeinrichtung nun einen kompetenten Ansprechpartner hier in Bad Zurzach – was will ich mehr!

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Mai 192013
 

Die Schreib-Lounge ist bekanntlich sozial gut vernetzt – und ich habe keine Probleme damit, dass man mich als Geek bezeichnet.  Eine Mitgliedschaft im Team Run Like A Geek schien aber doch eher unerreichbar für mich … Aber hey: Sag niemals nie! Ich habe mich entwickelt – vom Supporter an der Linie, die mit dem Ovomobil unterwegs war, zur aktiven Teilnehmerin, inklusive Team-T-Shirt, gesponsert von Ochsner-Sport.  Allerdings habe ich klein angefangen: Mit dem Altstadt-Lauf des GrandPrix von Bern. Die schönsten 10 Meilen der Welt traue ich mir dann doch nicht zu, nicht einmal walkend. Aber 4,7 km, mit gut 61 Höhenmetern – das sollte zu schaffen sein!

Frohgemut machten sich also Franziska, meine treue Laufkollegin, und ich auf nach Bern – und da Alexandra von runcoachpotatoes  uns extra liebe Grüsse und viel Sonnenschein geschickt hatte, konnte eigentlich nichts mehr schief gehen. Die Stimmung bei der Anreise (im Speisewagen, bei einem leichten Frühstück) war bestens. Auf dem Perron von Gleis 6, Höhe Speisewagen, erwartete uns Helmchen mit einer Auswahl T-Shirts in unterschiedlichen Grössen – toller Service! Danke, auch fürs Organisieren des Ganzen, hat wirklich Spass gemacht!

Zum Glück erreichten wir danach das Startgelände frühzeitig und konnten Startnummern und Duschtuch sowie Goodybag vor dem grossen Rummel abholen. Einmal mehr amüsierten Fran und ich uns über die Wundertüte: Salatsauce, Kräutersenf, 2 Waschmittel, Duschgel, Kaugummi, diverse Prospekte. Und wieder die Frage: Was kriegen eigentlich die Männer??? Wohl eher kein Yvette für extra-flauschige Woll- und Seidenpulover, oder? Falls also einer aus dem #rlag-Team hier mitliest: Bitte lüftet euer Geheimnis!

Wie immer, wenn Fran und ich unterwegs sind, kamen wir schnell ins Gespräch mit anderen Menschen, schauten in der GPApp nach, wann Freunde, Kinder oder Grosskinder starten, lernten viel über Wandern und Selbständigkeit in der Ehe (und die Probleme, die ein Mann unter Umständen damit haben kann) und amüsierten uns insgesamt prächtig, bevor es endlich los ging. Wir starteten im letzten „normalen“ Block, vor dem Walkern und Nordic Walkern, was eigentlich gemogelt war – wir wussten von Anfang an, dass wir nur walken, da mein lädiertes Knie kein Joggen zulässt. Als Richtzeit hatte ich 59:58 eingegeben … so musste Helmchen nicht extra noch ein Walking-Team managen, und wir hatten etwas mehr Luft gegen hinten, wo, wir wussten, der böse Besenwagen lauerte. Brav liefen wir schön rechts, damit schnellere LäuferInnen an uns vorbei konnten – was einen übereifrigen Profiwalker nicht daran hinderte, Franziska mit den Worten „Platz da!“ beiseite zu schubsen, obschon links von uns die ganze Strasse frei gewesen wäre. Gohts no???? Der Typ hätte seine Schritte nur wenige Zentimeter nach links lenken müssen – aber nein, das hätte ihn ja von seiner Ideallinie abgebracht und ihn womöglich einige Hundertstelsekunden gekostet …  Zum Glück blieben weitere Attacken aus, und selbst die „bewaffneten Walker “ (O-Ton Speaker) gingen ganz manierlich an uns vorbei. Kurz vor dem Bärengraben stand unser persönlicher Fan, wie versprochen, rechts auf der Brücke, bewaffnet mit einem strahlenden Lächeln und seiner Kamera. Freue mich schon auf die Bilder, Daddy!

Flotten Schrittes ging es weiter über die Brücke, rein in die Postgasse, vorbei an der Steelband, welche die leichte Steigung etwas beflügelte, bis zum Zytglogge, dann wieder die Gasse runter. Ich wollte Fran gerade nach links ziehen, damit wir beim zweiten Durchgang wieder vor Daddys Linse geraten konnten, aber de Schlaue hatte die Seite gewechselt – und sich Fanny und Angela als Verstärkung geholt, die etwas später auch meinen Bruder und meine beiden Neffen gebührend anfeuern sollten. Mein Knie begann die Strapazen langsam zu spüren: „Bsetzisteine“ sind für Menschen mit schwerer Arthrose nun mal nicht der ideale Laufgrund. Zudem machte sich eine Blase bemerkbar, was mich etwas überraschte, denn in diesen Schuhen gehe ich sonst auch immer walken. Je nu: Noch galt es, wieder über die Brücke zum Bärengraben zu gelangen, und dann wieder diesen vermaledeiten Aargauerstalden hoch. Ich musste etwas Tempo rausnehmen, obschon ich atem- und konditionsmässig sehr gut unterwegs war, trotz Heuschnuppen und heftigem Pollenflug: Es galt, schön abzurollen, um das Knie etwas zu entlasten. Ging aber gut – und das Publikum, das eigentlich auf den Star des Tages, Haile Genbrselassie wartete, feuerte auch uns enthusiastisch an, so dass wir schon bald das Schild sahen: Letzter Kilometer! Wir konnten wieder etwas Tempo zulegen und marschierten doch recht flott ins Ziel ein – ohne den ganzen Weg über je auf die Uhr geschaut zu haben. Und wir waren nicht die Letzten! Hinter uns kamen doch noch einige Läuferinnen und Läufer ins Ziel. Die Freude steigerte sich noch, als wird das Garmin-Gratulations-SMS erhielten: 53:54 – diese Zeit war um einiges besser, als wir erwartet hatten!

Gestärkt von Banane und Isostar marschierten wir zurück zum Start, in der Hoffnung, die anderen Geeks, meinen Bruder und die Neffen zu sehen, aber die meisten gingen in der Menge unter und mussten ohne unsere Aufmunterung auf die Strecke. Wir genossen danach endlich das wohlverdiente Mittagessen, bevor wir die tapferen Läufer im Ziel wieder empfingen. Dass der gute Haile für die 10 Meilen weniger Zeit benötigte, als wir für unsere 4,7 km, vermochte unsere Freunde nur kurz zu dämpfen … Gut gelaunt verabschiedeten wir uns und fuhren, wieder im Speisewagen, zurück nach Hause. Was bleibt: Wunderschöne Erinnerungen, einige Fotos (die offiziellen Fotos und der Finisherclip sollen bis Dienstag folgen), leicht schmerzende Knie, ein schöner „Plämpu“ – und, wie ich heute entdeckte, ein Auftritt im Special TeleBern!

Thanks, Geeks! Hat Spass gemacht!


Offizielle Slideshow -> mit LOVEY

Special TeleBern – mit LOVEY live 🙂

Rang

Finisher-Clip

 

 

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Kurzbiografie Lovey Wymann

 Allgemein, Schreib-Lounge  Kommentare deaktiviert für Kurzbiografie Lovey Wymann
Jan 232013
 
  • geboren am 21.2.1961 in Solothurn, aufgewachsen im Bernbiet
  • Studium der Germanistik, Anglistik und Journalistik an der Uni Bern (Nebenfächer abgeschlossen, Hauptfach abgebrochen, da zu praxisfremd).
  • Daneben 50%-Pensum bei Airtours Suisse in Muri, ursprünglich im Verkauf, später als Texterin / Redaktorin an einer Stelle, die eigens für mich geschaffen wurde. Entwicklung eines Katalogkonzeptes.
  • Auslandjahr in Ayr, Schottland – von daher stammt meine Liebe zu diesem Land, zu Whisky & Song.
  • Spätere Arbeitgeber: Inter-Translations SA, Bern – Produktion; Kuoni Reisen, Zürich – Texterin / Chefredaktorin; Verlag Der Organisator, Zürich – Texterin, Redaktorin; WEKA Verlag AG, Zürich – Texterin / Konzepterin; Impuls Direct, Küsnacht (heute Tequila Schweiz, Zürich) – Texterin / Konzepterin; Fisch.Meier.Direkt, Adliswil (heute Zürich) – Texterin/ Konzepterin; AIN Avinto International GmbH, Zürich (für Mantis) – Redaktorin, Werbetexterin und Konzepterin.
  • Seit 2007 selbständig als Werbetexterin und Konzepterin, seit Dezember 2008 in Niederglatt, Kanton Zürich, nun in Bad Zurzach
  • 2008 ausgezeichnet mit einem Sonderpreis der Schweizerischen Text Akademie – mehr dazu unter Awards.
  • Apple Distinguished Educator, Class 2011

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