Vom Gross sein …

Gestern im Regibad:

Die kleine Amy kommt mit Eltern, Freunden und weiteren Kindern (ca. 10 Leute). Ihre Mutter nimmt ihr das Badtuch weg und will es auf dem Rasen ausbreiten, aber das passt ihr nicht:

Chani elleini! Bi scho ne Grossi!

Hesch rächt, sagt die Mutter, gibt ihr das Tuch – und die Kleine stapft damit davon.

Wo wottsch ane?

I sueche mir mis Plätzli säuber us, das mache die Grosse so!

Ok, findet die Mutter, aber so, dass i di no gshe!

Unter viel Gezerre und Gezupfe gelingt es Amy, das Badtuch unter einem Baum auszulegen. Dann geht sie zurück und holt ihre Spielsachen, drappiert sie rund um sich auf dem Tuch, setzt sich hin. Und sitzt … Und schaut rüber zu den anderen, die kunterbunt durcheinander liegen, miteinander lachen und spielen. Und langweilt sich sichtlich …

Irgendwann wird es ihr zu blöd:
Sie geht, das Badetuch wie Linus hinter sich ziehend, zu den anderen zurück und erklärt:

(c) Bigstockphoto

… und man ist geneigt, ihr zuzustimmen,

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