Mai 242013
 
SEO- Wortwolke (c) Bigstockphoto.com

Es gibt viele Informationen und Mythen rund um SEO – also die Kunst, Webseiten so zu gestalten, dass sie von Suchmaschinen bestens gefunden und möglichst unter den Top-Ten der Suchresultate abgebildet werden. Oft wird die Diskussion von der technischen Seite her geführt, was dem Thema SEO was „Blackbox“-artiges verleiht: Irgendwelche Fachleute machen hinter den Kulissen spezielle Dinge  – und PENG, meine Seite ist Nummer eins! Leider gibt es viele Anbieter, die diesen Mythos schüren und versprechen, wenn Sie Ihnen so und so viel bezahlen, würde genau dies eintreffen …

Mal abgesehen davon, dass kein seriöser Anbieter ein derartiges Versprechen abgibt (wohl aber ein seriöses Monitoring einrichtet und messbare Resultate bringt): Die Suchmaschinen kaufen Ihnen kein einziges Produkt ab, nutzen keine Ihrer Dienstleistungen! Es hilft also nichts, wenn die Seite in den Top-Ten auftaucht, der Suchende drauf klickt – und sie innerhalb von Sekunden wieder schliesst, weil die Seite nicht attraktiv oder unübersichtlich ist oder schlicht nicht enthält, wonach er oder sie gesucht hat.

  • Gestalten Sie Ihre Webseite übersichtlich, lesefreundlich und gut gegliedert – und technisch sauber.
  • Verlinken Sie – die Seiten und Artikel untereinander, aber auch auf interessante fremde Seiten – oder von solchen zurück auf Ihre Seite.

Für beides gibt es in meinem Netzwerk tolle Fachleute, welche hervorragende Arbeit leisten. Ich bringe Sie gerne zusammen, wenn Sie Unterstützung benötigen.

  • Texten Sie  für Menschen – aber im Wissen, wie eine Suchmaschine funktioniert!

Die KollegInnen von Supertext haben das in ihrem Blog aufs Beste zusammengestellt: SEO für Anfänger

Für Texte, die gelesen werden, und für Content, der geteilt wird und zum Link-Building beiträgt, holen Sie sich am besten Unterstützung von Profis: Bei mir, bei Supertext oder bei KollegInnen aus dem Textverband, die sich kontinuierlich auf dem Gebiet von SEO weiterbilden. Damit nicht nur die Suchmaschinen, sondern vor allem Ihre (potenziellen und wirklichen) KundInnen sie finden!

 

 

 

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Mai 192013
 

Die Schreib-Lounge ist bekanntlich sozial gut vernetzt – und ich habe keine Probleme damit, dass man mich als Geek bezeichnet.  Eine Mitgliedschaft im Team Run Like A Geek schien aber doch eher unerreichbar für mich … Aber hey: Sag niemals nie! Ich habe mich entwickelt – vom Supporter an der Linie, die mit dem Ovomobil unterwegs war, zur aktiven Teilnehmerin, inklusive Team-T-Shirt, gesponsert von Ochsner-Sport.  Allerdings habe ich klein angefangen: Mit dem Altstadt-Lauf des GrandPrix von Bern. Die schönsten 10 Meilen der Welt traue ich mir dann doch nicht zu, nicht einmal walkend. Aber 4,7 km, mit gut 61 Höhenmetern – das sollte zu schaffen sein!

Frohgemut machten sich also Franziska, meine treue Laufkollegin, und ich auf nach Bern – und da Alexandra von runcoachpotatoes  uns extra liebe Grüsse und viel Sonnenschein geschickt hatte, konnte eigentlich nichts mehr schief gehen. Die Stimmung bei der Anreise (im Speisewagen, bei einem leichten Frühstück) war bestens. Auf dem Perron von Gleis 6, Höhe Speisewagen, erwartete uns Helmchen mit einer Auswahl T-Shirts in unterschiedlichen Grössen – toller Service! Danke, auch fürs Organisieren des Ganzen, hat wirklich Spass gemacht!

Zum Glück erreichten wir danach das Startgelände frühzeitig und konnten Startnummern und Duschtuch sowie Goodybag vor dem grossen Rummel abholen. Einmal mehr amüsierten Fran und ich uns über die Wundertüte: Salatsauce, Kräutersenf, 2 Waschmittel, Duschgel, Kaugummi, diverse Prospekte. Und wieder die Frage: Was kriegen eigentlich die Männer??? Wohl eher kein Yvette für extra-flauschige Woll- und Seidenpulover, oder? Falls also einer aus dem #rlag-Team hier mitliest: Bitte lüftet euer Geheimnis!

Wie immer, wenn Fran und ich unterwegs sind, kamen wir schnell ins Gespräch mit anderen Menschen, schauten in der GPApp nach, wann Freunde, Kinder oder Grosskinder starten, lernten viel über Wandern und Selbständigkeit in der Ehe (und die Probleme, die ein Mann unter Umständen damit haben kann) und amüsierten uns insgesamt prächtig, bevor es endlich los ging. Wir starteten im letzten „normalen“ Block, vor dem Walkern und Nordic Walkern, was eigentlich gemogelt war – wir wussten von Anfang an, dass wir nur walken, da mein lädiertes Knie kein Joggen zulässt. Als Richtzeit hatte ich 59:58 eingegeben … so musste Helmchen nicht extra noch ein Walking-Team managen, und wir hatten etwas mehr Luft gegen hinten, wo, wir wussten, der böse Besenwagen lauerte. Brav liefen wir schön rechts, damit schnellere LäuferInnen an uns vorbei konnten – was einen übereifrigen Profiwalker nicht daran hinderte, Franziska mit den Worten „Platz da!“ beiseite zu schubsen, obschon links von uns die ganze Strasse frei gewesen wäre. Gohts no???? Der Typ hätte seine Schritte nur wenige Zentimeter nach links lenken müssen – aber nein, das hätte ihn ja von seiner Ideallinie abgebracht und ihn womöglich einige Hundertstelsekunden gekostet …  Zum Glück blieben weitere Attacken aus, und selbst die „bewaffneten Walker “ (O-Ton Speaker) gingen ganz manierlich an uns vorbei. Kurz vor dem Bärengraben stand unser persönlicher Fan, wie versprochen, rechts auf der Brücke, bewaffnet mit einem strahlenden Lächeln und seiner Kamera. Freue mich schon auf die Bilder, Daddy!

Flotten Schrittes ging es weiter über die Brücke, rein in die Postgasse, vorbei an der Steelband, welche die leichte Steigung etwas beflügelte, bis zum Zytglogge, dann wieder die Gasse runter. Ich wollte Fran gerade nach links ziehen, damit wir beim zweiten Durchgang wieder vor Daddys Linse geraten konnten, aber de Schlaue hatte die Seite gewechselt – und sich Fanny und Angela als Verstärkung geholt, die etwas später auch meinen Bruder und meine beiden Neffen gebührend anfeuern sollten. Mein Knie begann die Strapazen langsam zu spüren: „Bsetzisteine“ sind für Menschen mit schwerer Arthrose nun mal nicht der ideale Laufgrund. Zudem machte sich eine Blase bemerkbar, was mich etwas überraschte, denn in diesen Schuhen gehe ich sonst auch immer walken. Je nu: Noch galt es, wieder über die Brücke zum Bärengraben zu gelangen, und dann wieder diesen vermaledeiten Aargauerstalden hoch. Ich musste etwas Tempo rausnehmen, obschon ich atem- und konditionsmässig sehr gut unterwegs war, trotz Heuschnuppen und heftigem Pollenflug: Es galt, schön abzurollen, um das Knie etwas zu entlasten. Ging aber gut – und das Publikum, das eigentlich auf den Star des Tages, Haile Genbrselassie wartete, feuerte auch uns enthusiastisch an, so dass wir schon bald das Schild sahen: Letzter Kilometer! Wir konnten wieder etwas Tempo zulegen und marschierten doch recht flott ins Ziel ein – ohne den ganzen Weg über je auf die Uhr geschaut zu haben. Und wir waren nicht die Letzten! Hinter uns kamen doch noch einige Läuferinnen und Läufer ins Ziel. Die Freude steigerte sich noch, als wird das Garmin-Gratulations-SMS erhielten: 53:54 – diese Zeit war um einiges besser, als wir erwartet hatten!

Gestärkt von Banane und Isostar marschierten wir zurück zum Start, in der Hoffnung, die anderen Geeks, meinen Bruder und die Neffen zu sehen, aber die meisten gingen in der Menge unter und mussten ohne unsere Aufmunterung auf die Strecke. Wir genossen danach endlich das wohlverdiente Mittagessen, bevor wir die tapferen Läufer im Ziel wieder empfingen. Dass der gute Haile für die 10 Meilen weniger Zeit benötigte, als wir für unsere 4,7 km, vermochte unsere Freunde nur kurz zu dämpfen … Gut gelaunt verabschiedeten wir uns und fuhren, wieder im Speisewagen, zurück nach Hause. Was bleibt: Wunderschöne Erinnerungen, einige Fotos (die offiziellen Fotos und der Finisherclip sollen bis Dienstag folgen), leicht schmerzende Knie, ein schöner „Plämpu“ – und, wie ich heute entdeckte, ein Auftritt im Special TeleBern!

Thanks, Geeks! Hat Spass gemacht!


Offizielle Slideshow -> mit LOVEY

Special TeleBern – mit LOVEY live 🙂

Rang

Finisher-Clip

 

 

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